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Schlehengäuschule Gechingen
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Kunst im Dorf -
die Schlehengäuschüler setzen künstlerische Akzente im Dorf


In der diesjährigen Projektwoche widmeten sich alle Schüler und Lehrer ganz der Kunst. Unterstützt wurden sie dabei tatkräftig von zahlreichen Eltern und einigen ortsansässigen Künstlern, dem Bauhof, der Kirche und auch in den Schaufenstern des Coffee Tales und des Getränke Kasten sind Werke zu bestaunen. Einen herzlichen Dank an alle! Auch an alle, die Material für diese Woche gespendet haben!
Im Rahmen dieser Präsentation wurde mit Kaffee, Kuchen und Spielen an der Schule gefeiert im Anschluss an die Begrüßung durch Rektorin Karin Rittig, einem musikalischen Auftakt durch den Chor „Stimmbande“ und einer einführenden Rede durch den Fachbereichsleiter Kunst Herrn Thomas Glönkler. Er betonte, dass Kunst viel mehr sei, als „nur“ zu gestalten. Zu diesem Prozess gehören unbedingt auch Fantasie, Ausdauer und Motivation und die Zeit, sich intensiv mit einem Werk auseinanderzusetzen. Auch Kritikfähigkeit und Kooperationsbereitschaft sind in einer solchen Woche gefragt und stellen so manchen Künstler auf die Probe.

Aufgeteilt in verschiedenen Interessengruppen und komplett altersgemischt ging es voller Elan an die kreative Arbeit – trotz der Regenphase, die leider die gesamte Woche über andauerte.
Zur Abschlussfeier auf dem Schulhof gab es dann halbstündig  Kunstführungen durch Gechingen, die von Schülern geleitet wurden. An den einzelnen Stationen erläuterten sie die Kunstwerke.
So entstand direkt an der Schule eine abstrakte Holzskulptur.
Holz + Schrauben ist gleich Kunst! Schon vor der Projektwoche hatte der Bauhof unkompliziert und kompetent für ein stabiles, einbetoniertes Fundament und Grundgerüst gesorgt.
Direkt an der Ecke zum großen Sportplatz stehen 3 gestaltete Rundbalken, die mit Schrauben und Wolle gestaltet wurden. Das große Graffiti direkt am Spielplatz ist auch nicht zu übersehen. Das Kunstwort „Pausenliebe“ ist hier groß und deutlich zu lesen, eingebettet in einen fröhlichen Regenbogen.
Im Ort an der Rathaustreppe kann man im Zaun bunte, verflochtene Stoffstreifen sehen, die dem Metallzaun einen sommerlich-frischen Ausdruck verleihen. Von oben grüßt ein grasgrüner „Flower-Power“- Zaun. Am Fleckenparkplatz lohnt es sich, einmal in die Bäume zu blicken, denn dort wurden mehrere bunte Flatterdosen und ein Traumfänger aufgehängt. Und wer sich schon gewundert hat, was die Schwämme an verschiedenen Stellen zu suchen haben – auch diese sind von uns zweckentfremdet und geben nun ungefähr 400 fröhliche Kunstfarbkleckse am Fleckenparkplatz ab. Die längste Schwammschnur hängt dabei an einem Blumenkasten und ist stolze 3,73m lang!    
Die Schlehengäuschüler sind fleißige Leser und so entstand ein Bücherhaus im Stile eines Puppenhauses, passend zu den Lieblingsbüchern der Kinder.                                                                                                                                                        Ganze Welten wurden hier in einen Schuhkarton hineingebastelt.
Eine wollig kunterbunte Verschönerung des Treppengeländers vor dem Jugendtreff ist nicht zu übersehen. Hier wurde gestrickt, gehäkelt, gewickelt, geflochten und das Ganze mit Pom-Poms und Häkelblumen garniert. An der Kirche gibt es unter dem Motto „Verwicklungen“ einiges zu entdecken. Am Ruhebänkle gegenüber des Gemeindehauses stehen nun die Balken „ Horst, der Grüne“ und der “Bauernschreck“ und laden zum Verweilen ein. Zusammen mit der Künstlerin Anna Katharina Horn sind einige Kinder in die Senioreneinrichtung Martins-Stift gegangen. Dort haben die Schüler Portraits der alten Menschen angefertigt. Danach wurden die Jungen von den Alten gezeichnet. Diese Aktion stand unter dem Namen „Rückblick- nach vorne“ und brachte auch den ganzen Freitagnachmittag Leben in das Martinsstift. Gemeinsam mit dem Künstler Lars Zech erfassten die Kinder den besonderen Werkstoff Holz und tauchten ein in verschiedene Bearbeitungstechniken, wie etwa das Einfärben von dünnen Eichenhölzern mit Asche oder Ölkreide. Birkenscheibchen, die so dünn waren, dass man hindurchschauen konnte waren ebenso faszinierend wie der Abdruck einer riesigen Mammutbaumscheibe. Am Zimmermannsplatz kann man in den Bäumen dem Treiben der großen Holzmobilees zuschauen, die sanft klackernd im Wind auf und ab schaukeln. Auch am Kreisverkehr am Ortsausgang hat sich etwas getan und so gesellten sich zu den dortigen Figuren noch ein Traumfänger und einige Verwicklungen. Unten am Rande gibt es einen zersplitterten Regenbogen zu sehen; das Pendant zum Geländer in Richtung Deufringen – dort allerdings aus bunten CD´s gestaltet.

Die Schlehengäuschule hofft, dass den Gechingern die Aktion gefällt und die Kunstwerke lange draußen bestehen bleiben!

Im Anschluss an die Projektwoche wurde ein Fotowettbewerb ausgerufen: „Wer schießt das schönste Foto von einem Kunstwerk im Dorf?“ Die Beiträge wurden in der Schule ausgestellt und alle Schüler haben mittels Punktewertung einen Sieger ermittelt. Auf dem ersten Platz landete Tim Niekisch mit seiner Fotografie „Mäusetraum“.

 



Dieses Bild wird nun unser Schlehengäuhausaufgabenheft im nächsten Jahr zieren. Außerdem gab es ein Zeichenbuch, passende Stifte und einen Hausaufgabengutschein als Hauptgewinn.

Herzlichen Glückwunsch!



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