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Schlehengäuschule Gechingen
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Fredericktag an der Schlehengäuschule am 12.10.2010

 Mit Spannung erwarteten die Schülerinnen und Schüler der beiden 3. Klassen die in Stuttgart lebende Autorin Iris Lemanzcyk. Sie war bereits als Autorin für die Lesung zur diesjährigen Frederickwoche angekündigt.  Frau Lemanczyk las aus ihrem Buch : „Mein Lehrer kommt im Briefumschlag“. Hier beschreibt die Autorin anhand von 5 Geschichten, wie Schule in anderen Ländern oder im Zirkus stattfindet. Durch die gelungene Mischung von vorgelesenem Text  und Schülerbeiträgen gelang es Frau Lemanczyk bei den Schülerinnen und Schülern viel Aufmerksamkeit zu erlangen.

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Die vorgelesene Geschichte „Keine Stühle in der Schule“ spielt in China. Dort ist es durchaus möglich, dass so manche Schule nur ganz spärlich eingerichtet ist. Manchmal gibt es in den Klassenzimmern nicht einmal Stühle, so dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Klapphocker mitbringen müssen.  In China ist es durchaus nicht selbstverständlich, dass jedes Kind zur Schule gehen darf, da die Eltern oftmals das Schulgeld nicht aufbringen können. Aus diesem Grund lassen sich manche Kinder alles Mögliche einfallen, um das Schulgeld zusammenzubringen. Die Ideen reichen von Skorpione sammeln bis hin zum Haare abschneiden, um vom Erlös das Schulgeld bezahlen zu können. Über die Frage  der Autorin an die Schülerinnen und Schüler,  wer von ihnen denn bereit wäre sich  für das Schulgeld  die Haare zu einer Glatze abschneiden zu lassen, war zunächst einmal ziemlich große Verwunderung zu spüren. Allmählich hoben sich aber doch recht viele Hände. Fazit: Auch Schlehengäuschüler würden ziemlich viel dafür tun, um in die Schule gehen zu dürfen.

Nach der Pause kamen die Kinder des zweiten Lernjahres (E2,E3) dran. Für sie hatte Frau Lemanczyk eine andere Geschichte mitgebracht. Die Schriftstellerin las zum Erstaunen der Kinder nicht aus einem Buch, sondern aus ihrem Manuskript vor.
Gespannt verfolgten alle die Abenteuer der beiden Wassertropfen Pflatsch und Seelilie. Besonderen Spaß hatten alle Kinder bei den passenden Malaktionen zur Geschichte.

Als die beiden Wassertopfen in die Toilette gespült wurden und ein „ekliges Etwas“ an ihnen klebte, sorgte das für besondere Aufregung beim Zuhören und Malen.

Frau Lemanczyk erklärte den Kindern auch den Weg vom Manuskript zum fertigen Buch. Zum Schluss gab es noch Gelegenheit, Fragen zu stellen. Voller Erwartung freuen sich die Kinder jetzt auf die Veröffentlichung des neuen Buches.

Alles in allem war diese Lesung wieder einmal eine gelungene Bereicherung des Schulalltags.

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